The Making of

Wie gefällt´s?

hgzused.jpgLiebe Leser,

die vierte Ausgabe von Humanglobaler Zufall ist da! Diesmal mit Thermo-Cover! Wir haben keine Mühen gescheut, um einen würdigen Abgang hinzulegen. Denn die vierte Ausgabe wird auch erst einmal die letzte sein. Ihre Aufschreie der Empörung können Sie hier loswerden. Oder hier. Schluchz!

42 Kommentare zu “Wie gefällt´s?”
  1. Syles sagt am 21.04.2008 um 10:26 am :

    Die Idee. Das Papier. Die Worte. Der Sinn dahinter. Ich bin durchweg begeistert und sichere Leserin der Vol. 2 Ausgabe.

  2. sven sagt am 21.04.2008 um 2:38 pm :

    Hallo Dennis,
    da mich der Zufall nach Nepal geführt hat, habe ich von hieraus nur die Möglichkeit dein blog mit Yoghurtbechergeschwindigkeit zu öffnen, aber das ist ja besser als nichts. Bin gespannt, ob die ungewisse Zukunft dich auch mal hier vorbei schickt. Wenn ja, dann bist du herzlich eingeladen; hab noch ein Dschungelgelöt von dir.
    Gruß
    Sven

  3. sven sagt am 21.04.2008 um 4:51 pm :

    p.s.
    freu mich auf weitere Geschichten

  4. Frank sagt am 21.04.2008 um 8:05 pm :

    Nette Geschichten zum Entschleunigen; habe sie heute in der Badewanne genossen!
    Werde auch die drei weiteren Hefte lesen.

  5. Ingmar sagt am 21.04.2008 um 10:41 pm :

    Ein großes Lob für das erste Heft. Ich habe es eben zufällig beim “Kurz-vor-Mitternacht”-Einkaufen beim Kaiser’s entdeckt und gleich mitgenommen. Schon die Aufmachung ist genial (Roter Faden :-)) und auch die ersten Textseiten, die ich bereits in mich “hineingefressen” habe, waren absolut überzeugend. Weiter so! Ich hoffe, der Springer-Konzern setzt euch nicht so bald auf Sparflamme.

    Ich freue mich auf Vol. 2!
    Schönen Gruß,
    Ingmar

  6. Fanta sagt am 22.04.2008 um 8:09 am :

    Hab gestern in der Welt Kompakt von der Zeitschrift gelesen und mir heut morgen gleich die Zeitschrift gekauft! Bin allein schon von der Idee total begeistert und da ich reisetechnisch auch schon nen bissel (tschuldigung, ich bin Schwäbin) rumgekommen bin, ist mir dieses “kleine-Welt-Phänomen” wohl bekannt!
    Hab bis jetzt erst mal kurz durchgeblättert: gutes Format (passt prima in meine Tasche), schönes Papier (mein’ damit die Farbe und die Dicke - geht in ner vollgestopften Frauentasche nicht gleich kaputt) und sehr gute Fotos (sie sind nicht distanziert, sondern ganz ungekünstelt “ganz nah dran”).
    Ich muss jetzt erst mal arbeiten, werd aber später auf jeden Fall noch meinen Senf zum Inhalt zugeben, wenn ich durch bin!
    Grüßle!
    P.S.: oh…, mir is grad auf der Titelseite die Verbindung der drei “A” aufgefallen: sehr schön (ich liebe kleine intelligente Details!)

  7. Wim sagt am 22.04.2008 um 9:38 am :

    Mir fehlen die Worte! Selten ein Magazin wie ein Buch von Seite zu Seite gelesen! Ich freue mich auf die zweite Ausgabe!

  8. mick sagt am 22.04.2008 um 1:37 pm :

    Sonntagmorgen, ein kleiner Bäckerladen irgenwdo in Berlin Mitte. Zwischen Körben mit frischen Croissants und Schrippen bleibt mein noch müder Blick am ungewöhnlichen Titel Humanglobaler…irgendwas hängen. Moment, um was gehts hier genau, das Format ist auch ziemlich interessant und die Fotos erst. Humanglobaler Zufall also, klingt ungewöhnlich, nehm ich mit. Euer Reportage-Magazin hat mich sofort überzeugt. Ich finde die Idee großartig. War selbst erst vor kurzer Zeit wieder für eine Geschichte unterwegs. Natürlich muss man die Geschichten nicht gelesen haben, wie so mancher knorrige Kritiker verlautbaren lässt. Doch sie machen unheimlich Lust auf Entdecken, Reisen - und vor allem auf die nächste Ausgabe!
    Gruß
    mick

  9. Frank sagt am 22.04.2008 um 7:54 pm :

    Habs durch! Erster! Wann kommt das nächste?

  10. Mira sagt am 22.04.2008 um 9:24 pm :

    Einfach toll! Ich bin ja sooo stolz auf dich! Bin seit Montag zwar erst bei der dritten Geschichte, aber bei meinem engen Zeitfenster ist das schon nicht schlecht….Macht echt was her, liest sich sehr schön, tolles Papier und schöne Aufnahmen. Die beiden Mäuse haben auch schon das Heft begutachtet: “Ooooh, das hat Onkel Dennis gemacht???”
    Wirklich gelungen, ich wußte schon immer, dass aus dir mal was wird…..
    Viele Grüße
    Mira

  11. Mathias Will sagt am 23.04.2008 um 9:41 am :

    Sehr schön, sowohl von der Ausführung her, wie auch die Idee. Kleine Anregung: Die Videos hier auf dieser Seite, na, ja, das war alles dann doch weniger interessant, sondern so eine Art Nabelschau. Und, auch wenn klar ist, dass das alles sehr viel Arbeit macht, mag ich nicht dieses: Uff, geschafft, das findet man meist nur selbst interessant, auch wenn ich das verstehen kann.

    Aber ansonsten freue ich mich auf die Ausgabe 2! Weiter so!!!

  12. uwe arnold sagt am 23.04.2008 um 9:48 am :

    Interessantes Konzept.
    Stilistisch geschlossen.
    Spätpubertäre Defizite.
    Insgesamt nennenswert.

  13. Max sagt am 23.04.2008 um 2:55 pm :

    Super.
    Das Gesamtkonzept ist großartig, vom roten Faden bis zu den tollen Fotos.
    Aber besonders gut gefällt mir das geschriebene selbst, inklusive der “Randgesschichte” oder gerade wegen der “Rangeschichten” .
    Insgesamt eine gut umgesetzte Idee.

  14. Dennis Buchmann sagt am 23.04.2008 um 3:06 pm :

    Folgende Reaktion kam per Mail an mich (Danke!)

    Hallo HumanGlobales Zufallsteam.

    Danke !
    Seit langem mal wieder eine Zeitschrift, die ich ohne Quälerei von vorne bis hinten fasziniert durch gelesen habe ! Nicht nur intellektuell, nicht nur Trash, einfach unterhaltsam. Danke !

    Torsten Ludewig / OHZ

  15. Nico sagt am 23.04.2008 um 8:26 pm :

    In meinem Costa Rica Forum (www.forum.costa-rica.eu) habe ich heute folgenden Beitrag verfasst:

    “Eigentlich tue ich mich sehr schwer damit, für bestimmte Zeitschriften oder Magazine hier im Forum zu werben.

    Aber ich bin auf ein Projekt gestoßen, welches bestechend einfach und bestechend genial zugleich ist. Das Magazin “Humanglobaler Zufall” entstand aus einem Wettbewerb heraus, Der Verlag hatte einen Wettbewerb, den Scoop, ins Leben gerufen, bei dem sich jedermann mit nur einer Idee eines neuartigen Medienprojektes bewerben konnte. Die Idee um den “Humanglobalen Zufall” hat gewonnen. die Idee ist die, ausgehend von einer Theorie des Soziologen Stanley Milgram in den 1960er Jahren, wonach jeder Mensch auf der Welt über 6 Bekanntschaften mit jedem anderen Menschen auf der Welt in Verbindung gebracht werden kann.

    Und so befinden sich im Heft 6 Geschichten aus der ganzen Welt, deren Protagonisten einander in Verbindung gebracht werden können bzw. die Stories miteinander zu tun haben. Ausgehend von der ersten Geschichte aus Equador zieht sich der rote Faden über Berlin und New Orleans nach Costa Rica und Kanada bis nach Baden Baden.

    Und um den Bogen jetzt zu Costa Rica zu spannen: Auch Costa Rica ist mit einer Geschichte über Zuckerrohr und Rum aus Guanacaste vertreten. Und das erleichtert es mir, dieses wirklich sehr interessante Medienprojekt hier vorzustellen. http://humanglobalerzufall.de/category/costarica
    Und so schaffte es der HGZ als erstes Magazin, in unserem Forum angespriesen zu werden.
    Ich bin vom ersten Heft sehr angetan, weil es so erfirschend - anders - ist. die Bilder, das Layout, die Idee. Einfach klasse. Und natürlich habe ich direkt auch einen globalen Zuzfall an die Redaktion gemailt. Heft 2 ist schon vorgemerkt!

    Liebe Grüße
    Nico

  16. Thomas sagt am 24.04.2008 um 8:15 am :

    In der deutschen Medienlandschaft gibt es im Grunde zur zwei ernstzunehmende Publikationen. Das sind der Spiegel und die Süddeutsche. Der Rest ist Verlagsjournalismus.

    Bitte versteht: Man braucht hier unbedingt ein Reportagemagazin. Und zwar ein gutes!

    HGZ ist leider zu beliebig, zu nett, zu zufällig, zu belanglos und zu brav.
    Lokalisten in Print.
    Es fehlt die Würze, die Relevanz, der Hintergrund und der Ernst und vor allem: Ein Anliegen.

    Wie einer hier schreibt: ‘Eine unterhaltsame Badewannenzeitschrift.’

    Verschenkt! Versenkt!

  17. Chrischan sagt am 24.04.2008 um 12:02 pm :

    Leute die sowas schreiben :

    “HGZ ist leider zu beliebig, zu nett, zu zufällig, zu belanglos und zu brav.
    Lokalisten in Print.
    Es fehlt die Würze, die Relevanz, der Hintergrund und der Ernst und vor allem: Ein Anliegen.”

    möchte ich mit Wilhelm Busch antworten :

    Mein Kind, es sind allhier die Dinge,
    Gleichwohl, ob große, ob geringe,
    Im wesentlichen so verpackt,
    Daß man sie nicht wie Nüsse knackt.

    Wie wolltest du dich unterwinden,
    Kurzweg die Menschen zu ergründen.
    Du kennst sie nur von außenwärts.
    Du siehst die Weste, nicht das Herz.

    Ein fantastisch entspanntes Magazin, wo sich jeder selber Gedanken über Sinn oder Unsinn machen muss. Kein erhobener Zeigefinger und keine vorgekaute Sicht über die Dinge, dafür aber bekommt die Globalisierung endlich ein menschliches Gesicht… für die Theoretiker und Faktenfanatiker wahrscheinlich ein zu kippeliges Brett, für die, die sich darauf wohlfühlen : Entspannung pur!!

    Für die, die ein “Reportagemagazin” suchen : lasst nicht den Wunsch als Vater des Gedanken walten und sucht Entspannung weiterhin in eurem Terminkalendar !

    Fazit : eine absolute Bereicherung…

  18. Eric Pawlitzky sagt am 25.04.2008 um 8:56 am :

    Glückwunsch! DAS verstehe ich unter Globalisierung! Die Süddeutsche (wer oder was ist SPIEGEL?) endlich nicht mehr allein! Und an den Leser/Betrachter gedacht! Der bleibt hier sogar mündig! Ich wünsche Euch besseres Papier für eine etwas brillantere Wiedergabe der Fotografien oder Zeit und Nerven für eine digitale Ausgabe der Fotos. Es geht voran, Zukunft wird gemacht …

  19. Dennis Buchmann sagt am 25.04.2008 um 9:50 am :

    Folgendes kam per E-Mail von Stefan König (Danke!)

    Lieber Dennis Buchmann,
    >
    > seit einigen Wochen schon, freue ich mich nun bereits auf die erste
    > Ausgabe von “HUMAN GLOBALER ZUFALL”
    > Ohne Frage gehörte ich dann am Montagmorgen sicher zu einem der ersten
    > Käufer des neuen Heftes!
    > Am Montag hat in Berlin nun auch endlich der Frühling Einzug gehalten,
    > so dass ich den ganzen Nachmittag schmökernd und gefesselt im Park lag
    > und las!
    > WOW!
    > Dieses Magazin ist ohne Frage das Beste was ich bisher in den Händen hielt!
    > Ich bin ehrlich begeistert - es ist noch besser geworden als ich es
    > mir ohnehin schon vorgestellt habe!
    > Das Konzept ist großartig, einmalig und unheimlich fesselnd! Ich habe
    > alle “Reportagen” am Stück, nacheinander weg, gelesen! Es ging gar
    > nicht anderes, an aufhören oder unterbrechen war nicht zu denken!
    > Ich habe gelacht, auch geweint und bin nach jeder Seite automatisch,
    > ohne selbst davon Kenntnis zu nehmen, weggedriftet, meinen Gedanken
    > nachgehangen! Und wenn so was passiert, ist es einfach eine großartige
    > Lektüre!
    > Meine Lieblingsgeschichte ist -ohne Frage- die Geschichte von Malte
    > und Meike! Sie hat mich krass berührt! Und ich liebe(!) die Fragen,
    > welche sich die Protagonisten einander stellen wenn es von einer
    > Geschichte zur nächsten geht!
    > Ich bin 22 Jahre alt und auch meine großes Ziel, mein großer Traum ist
    > es irgendwann einmal ein eigenes Magazin zu veröffentlichen! Ich hoffe
    > auch ich werde es schaffen! In diesem Sinne, lieber Dennis, bist du
    > nun, nachdem ich die Erstausgabe gelesen habe, noch mehr Vorbild für
    > mich den je!
    >
    > DER WAHNSINN!!!
    >
    > Alles erdenklich Gute und ToiToiToi

  20. Thomas sagt am 25.04.2008 um 9:57 am :

    Klar: hgz steht weit über vanity fair, park avenue und Bunte.
    Aber: Darf dies Maßstab sein?

    Bitte befragen Sie sich:

    · Information: Was eigentlich bleibt hängen, was man nicht schon vorher wusste?
    · Stil: Kann man dem Autor sein Schreiben in Laut und Klang zuordnen?
    · Text: Ist auch nur irgendwo ein unerhörter Satz zu lesen, ein ungeziemlich wahrer?
    · Kontur: Wird auch nur eine Person irgendwie unverwechselbar kenntlich
    charakterisiert?
    · Anliegen: Was will uns, zwischenzeilich versteckt, der Autor eigentlich sagen?
    · Empathie: Wie tief hat sich der Schreiber auf sein Sujet eingelassen und wie macht sich das im Text bemerkbar?
    · Fotografie: Irgend ein Bild, das nachhallt und über sich hinaus weist?

    Zweifellos gibt es einen Markt, der mit Wohlgefühl umsäuselt werden will.
    Aber: Muß man da mitspielen?
    Muß man jegliche menschliche Schwäche merkantil bedienen und in geldwerten Vorteil ausnützen?
    Hat man kein Ehrgefühl?

    In einer Welt, die an allen Ecken brennt, könnt Ihr so was nicht bringen.

    Und:
    Um der Globalisierung ein Gesicht zu geben, genügt ein Blick in den Spiegel.

  21. Chrischan sagt am 25.04.2008 um 11:56 am :

    Lieber Thomas,

    obwohl (oder gerade weil?) ich nicht zum Kreis der Macher gehöre, möchte ich dennoch ein weiteres Mal auf Ihre Kommentare eingehen…

    Ihre Correctio fraterna besticht besonders durch Zurechtweisung und harsche Kritik und ist deshalb schwer nachvollziehbar, bzw. verleitet zu dem Eindruck, dass Sie eher ein Forum für Ihren Unmut und Ihre Medienkritik suchen… schreiben Sie darüber ! Aber suchen Sie sich bitte das geeignete Medium…

    “Der Scharfsinn des Kritikers erweist sich besonders an neuen Schriften, die noch nicht durch das Publikum erprobt sind. Erraten, vorauseilen, auf den ersten Blick beurteilen, das ist die Gabe des Kritikers. Wie wenige besitzen sie!” – Charles-Augustin Sainte-Beuve

  22. Dirk sagt am 25.04.2008 um 1:43 pm :

    “Der rote Faden”: ein Idee von Töchter + Söhne. So viel Zeit muss sein.

  23. Thomas sagt am 26.04.2008 um 12:12 am :

    Ja sapperlott, da finanziere ich mit fünf Euro die künftige Publizisten-Generation und wenn ich mich aufrege, was ich dafür kriege, heißts: Raus hier! Schleich Di!
    Lokal gings ja noch, da ging ich zum Nachbarn. Aber global gesehen ist das natürlich schlecht. Wo soll ich denn hin?
    Human ist’s auch nicht. Man wirft seine Gäste nicht raus, sondern bestellt ihnen ein Taxi bei Volltrunkenheit.
    Und Zufall? Man regt sich nur über das auf, was man schon lang unerkannt im eigenen Herzen trägt.
    Man könnte auch ‘Danke’ sagen für die klaren Worte.
    Aber lieber berauscht man sich an sich selbst.
    Aber gut ists, bin schon weg.

  24. egal sagt am 26.04.2008 um 9:44 am :

    thomas hat vollkommen recht - die meisten haben wohl verlernt mit kritik umzugehen. schade, denn das verhindert ds vorrankommen.

  25. Luiza sagt am 26.04.2008 um 6:19 pm :

    Halli Hallo!
    Eine tolle Idee! Werde ich zu meinem Blogroll hinzufügen:-)
    Alles Gute und viele Grüsse,

    Luiza

  26. Thomas sagt am 26.04.2008 um 10:07 pm :

    Na gut:
    · Format: angenehm. 1.25. Paßt.
    · Papier: griffig, chamois, tut den Augen nicht weh.
    · Satz: Serifen im Haupttext und serifenlos in den Legenden. Weitgehend keine Farbexperimente. Gut.
    · Diskretion: Man liefert die Protagonisten nicht dem Leser aus, stellt sie nicht bloß, wiewohl Gelegenheit dazu gegeben wäre. Sehr gut.
    · Promotion: Man protegiert in der Redaktion nicht die Warenwelt der Anzeigenabteilung und ist nicht deren verlängerter Arm. Man ist nicht Celebritiy. Auch gut.
    · Merchandising: Keine Werbegeschenke. Keine Armbanduhren, keine Kaffeemaschinen, kein fair gehandelter Sack Reis. Lobenswert.
    · Layout: Platzlassend. Kein Schachtelwerk. Kein Avantgardismus und kein Schwelgen in tollen Ideen.
    · Augenschonend. Schön.
    · Text: Der unbeteiligte Blick, in mittiger Distanz verharrend, schlägt sich weder auf die Seite der Beschriebenen, noch auf die Seite der Leser. Der Leser bleibt unbehelligt von Aufgeregtheiten und frei von Allüren der Schreiber, die beweisen wollen, wie klug und gebildet sie doch sind.
    · Der Leser bleibt uninstrumentalisiert und dient nicht als Projektionsfläche für Marketing und Ideologie. Man macht keine Geschäfte mit ihm und bedient ihn nicht in seinem Wunsch nach Lob.
    · Bindung: Keine Fortsetzungsgeschichten. Keine Folge Zwei. Kein Rest folgt. Gut.
    · Kontakt: Kein Imperativ. Keine direkte Ansprache. Kein Kundentelefon. Gut.
    · Sprache: Keine Anglizismen. Kein sms-Talk. Gut.
    · Fotografie: Keine Sonnenuntergänge. Kein concerned Pathos. Kein Look. Auch gut.
    · Typen: Kein Starwatching. Kein human devotionaling. Keine Paris. Gut.
    · Inhalt: Keine Rubriken. Keine Leserbriefe. Keine Kochrezepte. Kein Diätvorschlag. Ganz gut.
    · Rücken: Gold. Man hat Ironie. Gut.
    · Länder: Kein China. Sehr gut.
    · Titel: Und dann und wann ein Mann im Sand. Na gut.

  27. Thomas Zorbach sagt am 27.04.2008 um 3:48 pm :

    Lieber Dennis Bachmann, liebe Redaktion!

    Habe mir gestern die erste Ausgabe geholt und bin restlos begeistert! Ich wünsche Euch viel Erfolg und dem Magazin viele Fans wie mich.

    Meine Rezension:
    http://www.vm-people.de/de/blog/index.php?/archives/193-Humanglobaler-Zufall.html

    Viele Grüße,
    Thomas

  28. sebastian sagt am 03.05.2008 um 1:48 pm :

    liebes dennis,
    auch hier im blog hinterlass ich nochmal mein lob. ein super heft. vom format über das papier, das layout bis hin zu den großartigen zufällen, einfach gelungen. eine sache die lange gefehlt hat im deutschen journalismusjungle.
    großes lob nach berlin
    liebe grüße aus dem heißen sizilien

  29. LeserEins sagt am 04.05.2008 um 8:46 pm :

    Tolle Idee, schön umgesetzt. Ich drücke die Daumen, dass das Heft viele Leser findet.

  30. Christine sagt am 05.05.2008 um 12:17 pm :

    Wunderbar! Und dazu noch so SCHÖN!
    So ein Magazin hat gefehlt, und jetzt ist es da - danke!

  31. Kathrin sagt am 09.05.2008 um 7:17 pm :

    Danke für ein wirklich schönes Magazin! Es wurde ja schon fast alles gelobt, was ging und ich kann mich den postiven Worten nur anschließen. Und wie der Zufall so will saß ich doch vor zwei Wochen einer der Protagonistinnen in der Elternbeiratsitzung gegenüber…und finde sie nun natürlich noch viel spannender als vorher. Danke dafür und dass Ihr einem mit diesem Magazin lehrt, dass man die Welt mit vielen verschiedenen Augen betrachten sollte.

  32. Dennis Buchmann sagt am 16.05.2008 um 6:11 pm :

    Heute erreichte mich folgender Leserbrief von Bettina Kaffai, vielen Dank!

    Liebe Macher von “Humanglobaler Zufall”,

    das erste mal in meinem Leben schreibe ich einen Leserbrief. Bisher hatte ich noch nie das Bedürfnis meine Meinung oder Gedanken zu einem Artikel preiszugeben. Mit dem Erscheinen Eures Magazins hat sich das aber gründlich geändert! Und weil ich die Entstehungsgeschichte des Magazins echt beeindruckend finde, habe ich mir also ein Herz gefasst und mir gedacht, dass es jetzt an der Zeit sei den ersten Leserbrief meines Lebens zu verfassen. Schließlich muss eine so gute Idee auch entsprechend gewürdigt werden. Seht mir aber bitte nach, wenn mein Brief noch etwas unbeholfen wirkt, ich übe noch. ;o)

    Ich finde die Idee von “Humanglobaler Zufall”, die Artikel, die Fotos, die Aufmachung, also kurz gesagt einfach ALLES super. Beim Lesen der Artikel springt einem die Freude der Autoren genau diese Geschichte erzählen zu dürfen direkt ins Auge. Man möchte wissen wer die Menschen in den Geschichten sind, wie sie miteinander verbunden sind und gerät somit unweigerlich unter eine Art Bann des roten Fadens. Ich warte quasi mit jeder Zeile, die ich lese darauf sagen zu können: “Ach, so ein Zufall, den kenn ich doch von irgendwo her!” Und so kommt es, dass ich mich für Zuckerrohrplantagen-Besitzer und Qualitäts-Manager einer Brauerei interessiere, was ich vorher nie gedacht hätte….

    Meinen Glückwunsch an Dennis Buchmann für die grandiose Idee des roten Fadens! Glückwunsch an die Jury, dass sie seine Idee ausgewählt hat! Glückwunsch an das ganze Team, das ein wunderbares neues Magazin geschaffen hat! Bitte, bitte macht genauso weiter, ich warte schon gespannt auf die nächste Ausgabe.

    Schöne Grüße
    Bettina

  33. Dennis Buchmann sagt am 03.07.2008 um 10:24 am :

    Das erreichte mich heute per e-mail. Danke!

    An Dennis und all die Leute mit dem großen Danke hinterm Ohr,

    HUMAN GLOBALER ZUFALL ist toll!!!
    Eure jute Zeitschrift hat mich im letzten Monat von Hamburg über
    ein keines Dorf in Niedersachsen zurück nach Stuttgart begleitet.
    Immer wenn ich ein wenig Zeit hatte, las ich einen Artikel.
    Im Zug, in der S-Bahn oder beim Warten vorm Fussballspiel…

    HGZ ist auf jeden Fall eine Zeitschrift, die man sich aufbewahrt
    und die nicht nach einer Zugfahrt irgendwo im Müll landet.
    Geile Fotos, spannende Artikel… und ein tolles Layout.

    Ich liebe das Papier! :-)

    Das Allerbeste:
    Ich lese Zeitschriften von hinten nach vorne… und
    HUMAN GLOBALER ZUFALL macht sogar beim Lesen
    in die umgekehrte Richtung richtig viel Sinn! :-)

    Eine super spannende Zeitschrift, die zum Nachdenken anregt
    und und bei der man selbst am liebsten mal mitarbeiten würde.

    Also, habt noch ne schöne Woche,
    freu mich auf die neue Ausgabe…

    Viele Grüsse aus Stuttgart,

    Carina

  34. JEB sagt am 09.07.2008 um 2:49 pm :

    sehr gut, sehr gut. Endlich hab ich die zweite Ausgabe in der Hand und natürlich schon durchgelesen.
    Ich möchte jetzt sehr gerne nach Japan, Brasilien und China! Auch die zweite Ausgabe ist voller infektiöser Reisefiebererreger. Danke, Ihr Macher des HGZs und weiter so!

  35. sven sagt am 13.07.2008 um 5:35 am :

    Ich bin sehr froh, dass mir der HGZ die wunderbare erste Ausgabe nach Nepal gesand hat. Nun will ich natürlich auch die zweite haben. Sie wird diesmal nicht in Nepal gelesen, sondern in Spanien und Paraguay. Wenn ich dorthin reise, werde ich an Julie und Alberto denken.

    Euer roter Faden ist bis jetzt sehr gut gelungen, ich freue mich auf mehr.

    Sven aus Surkhet

  36. Chris sagt am 23.07.2008 um 4:44 pm :

    Super! Weiter so! Es gibt so viele Magazine / Zeitschriften auf dem deutschen Markt. Aber HGZ ist einfach mal was ganz anderes und sehr angenehm zu lesen. Bin bereits Abonnent u freue mich jetzt schon auf Ausgabe 3. LG Chris

  37. Uwe sagt am 24.08.2008 um 6:57 am :

    Na, wenn das mal kein Magazin, dass wirklich spannend ist! Werde bestimmt Stammleser. Und möchte den HGZ mal in die Reihe Mare und 11 Freunde stellen. Die lese ich nämlich auch regelmäßig.

  38. Tamim sagt am 29.09.2008 um 3:48 pm :

    Super Konzept. Endlich mal ein konzeptioneller Lichtblick. Wir brauchen nicht noch ein IN-Magazin.

  39. seppi sagt am 07.10.2008 um 1:44 pm :

    macht mal das wackelbild der dritten ausgabe ab!

  40. asmus sagt am 16.10.2008 um 9:36 am :

    Danke für den dritten Humanglobalen Zufall! Ich finde, dass es das bislang beste Heft geworden ist, die Idee mit der Hologrammkarte auf dem Cover, dem diesigen Foto Rios, das am Ende auf den Anfang, ja das Cover verweist, und natürlich mit dem roten Faden ist einfach super. Das Spektrum des Zufalls wird kaleidoskopartig ausgeleuchtet. In die Sammlung auf Seite 10 könnte auch der neue Fil der Coen-Brüder passen: Wie aus einem “blöden” Zufall eine tragikomische Frace wird… Von den Reportagen fand ich vor allem Deinen Bericht vom schwäbischen Favela-Hero, den vom Londoner Box-Pädagogen, Deinen vom effektiven Minisender in Kamerun und das Portrait von Ziad aus Kopenhagen beeindruckend. Auch aus den anderen habe ich durchaus einiges gewinnen und lernen können. Und die zufälligen (?) Bildresonanzen in der Mitte der Textspalten lassen einen selbst in bedrückenden Zusammenhängen schmunzeln (aber Ballett = BVB 09???). Sehr originelle Form konterkariert Inhalt, indem sie ihn antinarrativ aufnimmt. Als ließe man ab und an seine Gedanken über assoziative Eselsbrücken zu ganz anderem wandern, um dann rasch wieder in den Bericht zu finden. Chapeau! Überhaupt finde ich es beachtenswert, wie es Euch gelingt, besondere Schicksale aus allen Kontinenten, die nichts vom Mainstream-Celebrity-Wahn haben, so auffallend, spannend und formal sexy zu präsentieren, dass auch die Leser, die wohl normalerweise fast nur über das Eigene etwas erfahren, eingenommen sein dürften. Und dabei ist jeder Bericht autonom und zugleich durch den roten Faden, den die unsichtbare Ariadne spinnt, verbunden.

  41. Nicole Lutz sagt am 30.11.2008 um 6:41 pm :

    Salut Dennis!
    ..so ein perfekter Zufall, dass ich gerade heute auf diese Seite geraten bin!
    Mein Leben ist bis dato durch & durch von derartigen Ereignissen geprägt. Verstreut in alle Lande sind meine Freunde .
    Ich bin aus der kleinen Region Vorarlberg in Westösterreich; diese Gegend habe ich aber nach dem Abitur aus Studien-und Reisezwecken verlassen. Die Zeit brachte mich dann über Paris nach Innsbruck mit Studienaufenthalt in Spanien.
    Während des Medizinstudiums schrieb ich mein 1.Buch (sarkastische Kurzgeschichten über Österreich et cetera), reiste weiter, lernte spanisch. Stets war ich in der glücklichen Lage, während der Reise in ganz engem Kontakt mit den Bewohner des Landes zu sein; auch dank der Sprachkenntnisse.
    Medizinisch arbeitend verbrachte ich Zeit in Ghana; eine sehr bereichernde Erfahrung und eine, welche Einiges relativiert. Glücklichsein ist möglich, auch wenn man nicht ganz genau weiss, was denn morgen genau passieren wird…
    Letztes Jahr verbrachte ich noch ein paar Monate in Kathmandu; insgesamt eine sehr anstrengend diese Periode - aufgrund der Hilflosigkeit, der man dort als Arzt ausgeliefert ist.
    Während all dieser Zeit gab es stets - bei genauer Betrachtung - Schönes und Lustiges zu sehen. Und mit-zu-erleben! Wenn das Eis gebrochen ist, erkennt jeder, dass der andere auch nur “überleben” möchte - mit einem Lachen auf dem Gesicht, wenn möglich.
    Meinerseits vertrete ich weiter den Standpunkt - “we are all human”.
    Dennis, eine gelungene Idee - to be continued!
    Lieber Gruss. Nicole*

  42. Dennis Buchmann sagt am 30.01.2009 um 1:25 am :

    stelli schrieb mir eine Email:

    an alle humanglobale

    …wie oft ich schon an flughäfen und bahnhöfen immer auf dieses cover
    schaute ,es aber nie in die hand nahm kann ich euch garnicht sagen…
    …die wertigkeit die dieses heft austrahlt hat mich die ganze zeit
    über sehr fasziniert…
    …gestern tat ich es…ich nahm es in die hand…und es geschah….
    …die verschmelzung zwischen anfassen, anschauen was passiert , und
    das erkennen dieser versteckten botschaften hat mich emotional soooo
    umgehauen …!!!!
    …daß ich es gar nicht in worte kann…
    … für dieses visuelle und emotionale feuerwerk möchte ich mich an
    die dafür verantwortlichen herzlichst bedanken

    stelli

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