Erleuchtung finden!


Die vierte Ausgabe von Humanglobaler Zufall ist auf dem Weg zu den Kiosken! Am 1. Dezember können sie Erleuchtung finden, und das obwohl das Cover komplett schwarz ist. Doch legen Sie ihre Hand darauf, wird die dunkle Thermo-Macht weichen und das eigentliche Cover-Foto freigeben. Zusammen mit Goldschnitt und dem bewährten roten Faden kann es durchaus sein, dass das Heft dann ein Heiligenschein umgibt, aber dafür kann ich nicht garantieren. Jedoch für den neuen roten Faden, der uns zwar immer noch nicht nach Australien geführt hat (Der einzige Kontinent neben der Antarktis, auf dem Humanglobaler Zufall noch nicht war). Aber zumindest geht es auf das pazifische Inselparadies Samoa. Von einem Elektroingenieur aus Hanoi, über eine Architektin in Ruanda, die das wohl geschichtsträchtigste Hotel der Welt, das Hotel des Mille Collines, renoviert (Bekannt durch das Schicksal von etwa 1000 Flüchtlingen, die vor 14 Jahren Zuflucht vor dem Genozid gefunden haben). Von Samoa geht es dann in die Golanhöhen, weiter in die zauberhafte Natur des indischen Bundesstaates Sikkim am Fuße des Himalajas bis ins mafiagebeutelte Bulgarien nach Sofia. Wie immer können Sie Humanglobaler Zufall auch portofrei über die Webseite bestellen. Ich wünsche viel Spaß, es lebe der Zufall!

zum Abo

Uttam, Indien

In Gangtok kämpft Uttam Lepcha einen heiligen Krieg. Dabei ist er gar nicht religiös. Nicht mal ein bisschen. Dies ist die Geschichte von Uttam und seinem Volk, das einen Krieg gegen Staudämme führt. 40000 Menschen, die fast alle denselben Nachnamen tragen: Lepcha. Als eine Minderheit von vielen leben die Lepcha am Fuße des Himalajas in Sikkim, dem Bundesstaats Indiens, der zwischen Nepal, Tibet und Buthan eingekeilt ist. Für die Lepcha ist die Natur eine Gottheit. Und dieser Gott ist bedroht von Staudämmen. Von 27 Staudämmen, die gebaut werden sollen. Ein paar dieser Betonmonster stehen bereits, doch die Lepcha kämpfen weiter. Aber kann die Natur gleich ein Gott sein? Ja. Am Fuße des dritthöchsten Berges der Welt, dem Kangchendzönga wird es einem klar. Wenn dort die die Sonne aufgeht und den Gipfel erst rosa, dann gelb, dann weiß färbt. Dann steht man da und weint. Kein Wunder, dass die Lepcha das verehren, dass dieser Gipfel ihr Heiligstes ist, von dem ihrer Schöpfungsgeschichte nach die Menschen abstammen. Lassen Sie sich mitreißen von der fünften Geschichte aus Humanglobaler Zufall Volume 4. Dort können Sie auch lesen, wie eine Zugfahrt und eine Schießerei Uttam mit Roi verbindet…