Viet, Vietnam

Schweinehälften auf Mopeds

HGZ-Autor Fredy Gareis schreibt aus Vietnam:

Schon mal von der Mutter heiße Umschläge auf die Stirn gelegt bekommen? So fühlt sich Hanoi an. Und das schon um fünf Uhr morgens. Die Strassen in die Stadt voll mit Mopeds, die aus den Dörfern zum Markt fahren. Beladen mit allerlei Waren: Bastkörben, Hühnern, Kohlen. Oder Schweinhälften. Die liegen mittig über dem Sitz, und hängen an der Seite so weit runter, dass der Asphalt die Füße schleift. Ein ständiges aus- und einfädeln; in der Altstadt ist es etwas ruhiger. Am See gehen die Alten ihrer Morgengymnastik nach, schwingen langsam Schwerter über dem Kopf, andere spielen Badminton.
Der Fotograf Jörg Koopmann trägt einen beeindruckenden Bart, der uns später ein paar schöne Momente beschert, als sich online casino Vietnamesen mit ihm vor dem Ho Chi Minh Mausoleum fotografieren lassen. Auch unser Protagonist Viet ist beeindruckt, und vielleicht lässt er sich ja deswegen so bereitwillig fotografieren. Denn eigentlich ist er eher schüchtern und ruhig. Dennoch konnten wir am Ende sein Vertrauen gewinnen, fuhren mit ihm zum Kraftwerk, das Hanoi speist, aßen bei den Eltern zu Mittag und entspannten auf der Bierkreuzung. Lest mehr über den Mann im Strom in Volume 4.

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