Erleuchtung finden!


Die vierte Ausgabe von Humanglobaler Zufall ist auf dem Weg zu den Kiosken! Am 1. Dezember können sie Erleuchtung finden, und das obwohl das Cover komplett schwarz ist. Doch legen Sie ihre Hand darauf, wird die dunkle Thermo-Macht weichen und das eigentliche Cover-Foto freigeben. Zusammen mit Goldschnitt und dem bewährten roten Faden kann es durchaus sein, dass das Heft dann ein Heiligenschein umgibt, aber dafür kann ich nicht garantieren. Jedoch für den neuen roten Faden, der uns zwar immer noch nicht nach Australien geführt hat (Der einzige Kontinent neben der Antarktis, auf dem Humanglobaler Zufall noch nicht war). Aber zumindest geht es auf das pazifische Inselparadies Samoa. Von einem Elektroingenieur aus Hanoi, über eine Architektin in Ruanda, die das wohl geschichtsträchtigste Hotel der Welt, das Hotel des Mille Collines, renoviert (Bekannt durch das Schicksal von etwa 1000 Flüchtlingen, die vor 14 Jahren Zuflucht vor dem Genozid gefunden haben). Von Samoa geht es dann in die Golanhöhen, weiter in die zauberhafte Natur des indischen Bundesstaates Sikkim am Fuße des Himalajas bis ins mafiagebeutelte Bulgarien nach Sofia. Wie immer können Sie Humanglobaler Zufall auch portofrei über die Webseite bestellen. Ich wünsche viel Spaß, es lebe der Zufall!

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Max Graef, Kamerun

In Nkambe, einem Dorf im Nordwesten von Kamerun, wussten die Menschen bis vor zwei Jahren nicht, was um sie herum geschieht: Was passiert in der Hauptstadt? Welche Partei unterstützt welche Programme? Welcher Politiker wurde der Korruption überführt? Die Menschen in Nkambe haben kein Geld für einen Fernseher, die Zeitung wird kaum gelesen und das staatliche Radio konnten sie nicht empfangen, zu weit draußen liegt ihre Provinz Donga Mantung. Doch dann kam Max und brachte Radio. Der Ingenieur verkaufte den Menschen in Nkambe eine kleine Radiostation, installierte sie und so platt es klingen mag: Die Menschen dort sind nun glücklicher, dank Information. In vielen Stammessprachen gibt es nicht nur Aufklärungsprogramme oder Bekanntmachungen zu hören, auch der staatliche Sender und seine Nachrichten werden „rebroadcastet“. Max hat die Station besucht und war wieder erstaunt: Die Mentalität in Kamerun ist geprägt von Warmherzigkeit, es mangelt aber an Organisationstalent. Aber irgendwie läuft Donga Mantung Community Radio tatsächlich von morgens bis abends. Und eines Tages wird Max vielleicht auch in einer der Fight For Peace Schule von Luke ein Media-Center bauen….