Erleuchtung finden!


Die vierte Ausgabe von Humanglobaler Zufall ist auf dem Weg zu den Kiosken! Am 1. Dezember können sie Erleuchtung finden, und das obwohl das Cover komplett schwarz ist. Doch legen Sie ihre Hand darauf, wird die dunkle Thermo-Macht weichen und das eigentliche Cover-Foto freigeben. Zusammen mit Goldschnitt und dem bewährten roten Faden kann es durchaus sein, dass das Heft dann ein Heiligenschein umgibt, aber dafür kann ich nicht garantieren. Jedoch für den neuen roten Faden, der uns zwar immer noch nicht nach Australien geführt hat (Der einzige Kontinent neben der Antarktis, auf dem Humanglobaler Zufall noch nicht war). Aber zumindest geht es auf das pazifische Inselparadies Samoa. Von einem Elektroingenieur aus Hanoi, über eine Architektin in Ruanda, die das wohl geschichtsträchtigste Hotel der Welt, das Hotel des Mille Collines, renoviert (Bekannt durch das Schicksal von etwa 1000 Flüchtlingen, die vor 14 Jahren Zuflucht vor dem Genozid gefunden haben). Von Samoa geht es dann in die Golanhöhen, weiter in die zauberhafte Natur des indischen Bundesstaates Sikkim am Fuße des Himalajas bis ins mafiagebeutelte Bulgarien nach Sofia. Wie immer können Sie Humanglobaler Zufall auch portofrei über die Webseite bestellen. Ich wünsche viel Spaß, es lebe der Zufall!

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Malen gegen das Leiden - Carmen Santana

Abends lässt sie es raus: Carmen Santana tanzt sich den Kopf mit Samba frei. Denn Carmen arbeitet mit Flüchtlingen und deren Schicksale sind keine leichte Kost. Sie kommen vor allem aus Afrika und Kolumbien und haben alles verloren: Ihr Hab und Gut, ihre Heimat, ihre Identität. Das kann ihnen auch Kunsttherapeutin Carmen nicht wiedergeben. Aber bei der Kunsttherapie helfen Stift und Papier den Flüchtlingen, jene Dinge auszudrücken, die nicht in Worte fassbar sind. In Ausgabe zwei von Humanglobaler Zufall malt Carmen mit einem Flüchtling, der zwar schon seit zehn Jahren in Brasilien lebt, aber psychisch immer noch gezeichnet ist von seiner Flucht. Als sie danach zum Samba geht, um abzuschalten, vergisst sie nicht, ihre Tasche mitzunehmen. Wäre ja auch ärgerlich. Obwohl – als sie das letzte Mal ihre Tasche liegen ließ, lernte sie dadurch eine Kunsttherapeutin in der fernen Schweiz kennen: Gunda Bay aus Geschichte vier…