Erleuchtung finden!


Die vierte Ausgabe von Humanglobaler Zufall ist auf dem Weg zu den Kiosken! Am 1. Dezember können sie Erleuchtung finden, und das obwohl das Cover komplett schwarz ist. Doch legen Sie ihre Hand darauf, wird die dunkle Thermo-Macht weichen und das eigentliche Cover-Foto freigeben. Zusammen mit Goldschnitt und dem bewährten roten Faden kann es durchaus sein, dass das Heft dann ein Heiligenschein umgibt, aber dafür kann ich nicht garantieren. Jedoch für den neuen roten Faden, der uns zwar immer noch nicht nach Australien geführt hat (Der einzige Kontinent neben der Antarktis, auf dem Humanglobaler Zufall noch nicht war). Aber zumindest geht es auf das pazifische Inselparadies Samoa. Von einem Elektroingenieur aus Hanoi, über eine Architektin in Ruanda, die das wohl geschichtsträchtigste Hotel der Welt, das Hotel des Mille Collines, renoviert (Bekannt durch das Schicksal von etwa 1000 Flüchtlingen, die vor 14 Jahren Zuflucht vor dem Genozid gefunden haben). Von Samoa geht es dann in die Golanhöhen, weiter in die zauberhafte Natur des indischen Bundesstaates Sikkim am Fuße des Himalajas bis ins mafiagebeutelte Bulgarien nach Sofia. Wie immer können Sie Humanglobaler Zufall auch portofrei über die Webseite bestellen. Ich wünsche viel Spaß, es lebe der Zufall!

zum Abo

Julian, Sofia

Biologisch gesehen ist der „Bastard“ das Ergebnis der Kreuzung zweier unterschiedlicher Rassen. Kommen sich Pferd und Esel näher, entsteht daraus das unfruchtbare Maultier. Früher abwertend für uneheliche Kinder verwendet, wird es heute ganz allgemein als Schimpfwort gebraucht, oft für üble Zeitgenossen. Und davon kennt Julian Angelov so einige. Wie sind sie denn so, die Bulgaren? „Ignorante Bastarde“. Und im Straßenverkehr? „Verdammte Bastarde“. Am schlimmsten aber, und damit zurück zu den unfruchtbaren Kreuzungen, sind die bulgarischen Politiker und die Mafia. Für diese Gruppe setzt Julian so ziemlich jedes Adjektiv vor sein „Bastard“, das ihm einfällt. Willkommen in Sofia, der Hauptstadt Bulgariens.
Julian reist oft als Fotograf und Reporter um die Welt. Ausgehungert traf er damals in Gangtok Uttam Lepcha. Doch er liebt sein Sofia, seine bulgarische Heimat. Und er schimpft wie ein Rohrspatz, denn er muss mit ansehen, wie Politik und Mafia seine Heimat korrumpieren. Julian gibt die Hoffnung nicht auf, die Hoffnung auf die Rettung durch die Europäische Union. Und so verbindet der rote Faden schließlich die Stromversorgung Vietnams mit der Mafia in Bulgarien. Das ist der vierte rote humanglobale Faden… Ab dem 1. Dezember am Kiosk. Wie immer mit Fotos deluxe.