Erleuchtung finden!


Die vierte Ausgabe von Humanglobaler Zufall ist auf dem Weg zu den Kiosken! Am 1. Dezember können sie Erleuchtung finden, und das obwohl das Cover komplett schwarz ist. Doch legen Sie ihre Hand darauf, wird die dunkle Thermo-Macht weichen und das eigentliche Cover-Foto freigeben. Zusammen mit Goldschnitt und dem bewährten roten Faden kann es durchaus sein, dass das Heft dann ein Heiligenschein umgibt, aber dafür kann ich nicht garantieren. Jedoch für den neuen roten Faden, der uns zwar immer noch nicht nach Australien geführt hat (Der einzige Kontinent neben der Antarktis, auf dem Humanglobaler Zufall noch nicht war). Aber zumindest geht es auf das pazifische Inselparadies Samoa. Von einem Elektroingenieur aus Hanoi, über eine Architektin in Ruanda, die das wohl geschichtsträchtigste Hotel der Welt, das Hotel des Mille Collines, renoviert (Bekannt durch das Schicksal von etwa 1000 Flüchtlingen, die vor 14 Jahren Zuflucht vor dem Genozid gefunden haben). Von Samoa geht es dann in die Golanhöhen, weiter in die zauberhafte Natur des indischen Bundesstaates Sikkim am Fuße des Himalajas bis ins mafiagebeutelte Bulgarien nach Sofia. Wie immer können Sie Humanglobaler Zufall auch portofrei über die Webseite bestellen. Ich wünsche viel Spaß, es lebe der Zufall!

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Jacob Kirkegaard, Berlin

Berlin ist Weltstadt! Schon zum zweiten Mal führt uns der Humanglobale Zufall hierher. Nachdem wir in Volume 1 den Fotografen des globalen Lachens in Berlin trafen, lauschen wir diesmal einem Profi-Lauscher: Der Klangkünstler Jacob Kirkegaard nimmt das Unaufnehmbare auf, etwa die Soundkulisse im menschlichen Innenohr, den Wind, der um ein Geländer streicht, oder das Nichts in verlassenen Häusern bei Tschernobyl. Für Jacob ist Welt ein unendliches, sich niemals erschöpfendes Instrument. Seine hochsensiblen Mikrophone sind sozusagen das Plectrum, mit dem er Häusersäulen wie Saiten anschlägt. Wie er das macht? Humanglobaler Zufall Volume 3, Geschichte 6. Baile Funk in Rio, Radio in Kamerun, Tanzkünste in Palästina, Integrationsrap in Kopenhagen, Klangkünstler in Berlin: Eigentlich müsste das Magazin diesmal Humanglobalakustischer Zufall heißen…