Ein Leben, zwei Länder, viele Geschichten - Gunda Bay

Fliegen, Fußball, Feierabend

Da ich für den HGZ „nur“ ins schweizerische Bern reisen musste, hatte ich mir zumindest eine Jetset-ähnliche Route zurecht gelegt: Am Montag ging es mit dem Nachtzug zunächst von Berlin nach Aachen. Falls noch jemand dachte, dass hätte irgendwas Romantisches an sich – nein, nicht im Sechserabteil auf holzharten Liegen. Dann Köln, um von dort nach München zu fliegen und weiter mit der Propellermaschine nach Bern. Zurück ging es wieder über München (hübscher Flughafen!), wo ich noch immer versuchte den Kontakt für meine Nachfolgegeschichte zu erreichen. Stattdessen verschluckte der Telekomkasten meine Euros. Ein entsprechend frustriertes Foto von mir demnächst auf flickr. Aus Hamburg/Reeperbahn (!) nun noch ein paar Hard Facts über Bern, natürlich fußballlastig:

  • viertgrößte Stadt der Schweiz mit 128.000 Einwohnern, dafür Bundeshauptstadt

  • die schnuckelige Altstadt zählt zum best online casino Weltkulturerbe

  • man rühmt sich die „kürzeste Standseilbahn Europas“ zu betreiben

  • Bern beherbergt die „Todesgruppe“ der EM: Italien, Frankreich und die Niederlande spielen hier um den Gruppensieg und außerdem noch mit Rumänien

  • Parken heißt hier „Parkieren“, Arbeiten sinngemäß „Chrampfe“ und der Faustschlag wird zur „Fadegrade“

  • 1954 hat Helmut Rahn „aus dem Hintergrund“ geschossen und Deutschland zum ersten Mal zum Weltmeister gemacht. Netterweise haben die Einheimischen den Slogan „Bern wirkt Wunder“ beibehalten

  • Laut lokalen Nachrichten fürchten sich die Berner derzeit am meisten vor 50.000 niederländischen Fans, nur 30.000 „Oranjes“ waren zunächst erwartet worden

  • Am 9. Juni um 18 Uhr startet Bern mit der Partie Rumänien vs. Frankreich in die EM 2008 - einschalten!

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