Nathalie, Ruanda

Nathalie hat es mittlerweile von Vietnam nach Ruanda gezogen. Die französische Architektin renoviert in dem kleinen afrikanischen Land nicht irgendwelche Gebäude, sondern das wohl geschichtsträchtigste Hotel der Welt. Denn im Hotel des Mille Collines fanden während des grauenhaften Genozids vor 14 Jahren über 1000 Menschen Zuflucht vor den mordenden Horden. Heute scheint zumindest in die Hauptstadt Kigali aufzublühen. Doch auf dem Land zeigt lässt sich die Armut nicht kaschieren. Ob Stadt oder Land, über den Genozid reden die Menschen nicht gerne. Einerseits gibt es buchstäblich keinen, der nicht Täter oder Opfer in seinem unmittelbaren Freundeskreis hat. Andererseits wird Pressefreiheit nicht besonders groß geschrieben. Hier der Traum einer blühenden Zukunft – dort das Trauma des Genozids. Karten Online Und mittendrin Viets Freundin Nathalie, die den Strommann aus der ersten Geschichte auf einer Party in Vietnam kennen gelernt hat… Mehr dazu in  der zweiten Geschichte von Humanglobaler Zufall Volume 4.

Blogeinträge zu "Ruanda"

Grenzlig im Kongo

In Humanglobaler Zufall Volume 4, das am 1. Dezember erscheint, geht es um das Ruanda danach. Ruanda 14 Jahre nache dem Genozid. Das Land hat sich gut erholt und der erste Eindruck ist immer die Grenze. Deutsche sind in Ruanda herzlich willkommen. Der Visum-Stempel an der Grenze ist umsonst und schon ist man drin. An der Grenze zum Kongo ist es dagegen etwas unheimlicher. Die Soldaten mit ihren Kalaschnikows sehen düster aus, winken uns zum Schalter, wo die Pässe abzugeben sind. Ein Konvoi mit UN-Soldaten aus Uruguay hat kaum Probleme und darf nach einer halben Stunde weiter. gamoavulkanklein.JPGgomastreetkleine.jpg
Dann sind wir dran. Hinein in die gute Stube, was wollen denn zwei Deutsche im kaputten Kongo? Die Beamten verziehen keine Miene und bitten uns noch eine Tür weiter zu gehen. … weiterlesen