Ein Zuckerrohrschlecken - Alejandro Ponciano

Die Sorgen von Alejandro Ponciano, dem Schwager von Sven, sind von anderem Niveau. Wenn der Manager über seine kilometerweiten Zuckerrohr-Plantagen in Costa Rica fliegt, fragt er sich, ob er nicht statt Nahrung lieber noch mehr Treibstoff aus den Pflanzen machen soll. Ökologisch ist das umstritten. Doch für den Herr über 1100 Arbeiter würde es vor allem mehr Profit bedeuten. Exportieren kann er den Zucker nicht, da sich die amerikanischen und europäischen Märkte abschotten. Und die Anbaufläche ausdehnen? Die angrenzenden Konkurrenten bleiben stur und wollen nicht verkaufen. Karten Online So sei Ethanol zwar keine Goldmine, aber zumindest die beste Option. Aus dem Leben einer Zuckerrohr-Größe.

Blogeinträge zu "Costa Rica"

Doppelter Humanglobaler Zufall in Costa Rica

Ich kannte Peter eigentlich nicht persönlich, sondern nur von meinem Costa-Rica.eu Portal. Er schrieb mir irgendwann mal eine E-Mail mit Anmerkungen zu einzelnen Artikeln auf meiner Costa Rica Seite. Wir schrieben ein paar mal hin und her, standen in unregelmäßigem Kontakt, bekamen es aber nie hin, uns auch mal zu treffen, obwohl ich öfter in Costa Rica Urlaub mache. Auch wussten wir nicht wie wir beide aussahen. Das lag daran, dass Peter seit mehr als 13 Jahren in Costa Rica lebt und ich in Deutschland. Als wieder einmal eine meiner Reisen nach Costa Rica bevorstand bemerkten wir beide sehr schnell, dass sich seine und meine Wege wohl nicht kreuzen würden. Er arbeitet nebenher als Reiseleiter für verschiedene Reiseanbieter. Weder sollte es zu Beginn meiner Reise klappen, ihn zu treffen noch am Ende oder gar mittendrin. Er war einfach viel zu beschäftigt mit seinen Reisegruppen und ich war ja irgendwo im ganzen Land unterwegs… … weiterlesen

Kopfloser Kicker

costarica-1192.jpgAm liebsten gingen wir in die Kneipe “La Gondola”. An der Wand war in hellblauen und weißen Farben Venedig mit seinen Gondeln nachgemalt, neben den Dartscheiben hingen Biertafeln vom Hofbräuhaus und Tegernseer Hell. Man konnte Tischtennis oder Billard spielen - und sogar Kicker. Interessant dabei: Der Torwart der einen Mannschaft hatte keinen Kopf, die andere Mannschaft dafür drei Verteidiger.

Bilder

costarica-1261.jpgWas für ein Bild best online casino im Hotel “Aranjuez” in San José

Was ist denn das?

costarica-1201.jpgWas ist denn das?

Wie ich lernte, Bob Marley zu hassen

costarica-0731.jpgWir dachten, wir sind im Paradies. Ein nettes Hotel, nur zehn Schritte zum Strand, dort Palmen, weißer Sand. Lange hatten wir uns nicht entscheiden können, zu welchem Strand wir fahren sollten. An der Busstation in Liberia ließen wir die Ticketverkäuferin entscheiden. Sie schickte uns nach Playa Sámara.

Ich holte meine Badesachen aus der Reisetasche. Aus den Boxen des Surf-Verleihs neben unserem Hotel drang ins Hotelzimmer “Buffalo Soldier” von Bob Marley herüber. Ich legte mich an den Strand, während ich den Klängen von “No woman no cry” und best online casino “Exodus” lauschte. Ich ging zum Wasser vor, nun verfolgte mich “Could You be Loved”, das jemand in einer Strandbar in den CD-Player gelegt hatte. Auf dem Weg zum Abendessen kamen wir an Ständen vorbei, die Bob-Marley-Badetücher, Bob-Marley-CDs und Bob-Marley-Strandtaschen verkauften, während Bob Marley aus ihren tragbaren Rekordern sang. Im Restaurant lief keine Musik, in der Bierkneipe Bob Marley. Mal wieder “Buffalo Soldier”, mal wieder “Could You be Loved” und dann “Redemption Song”. Ich konnte nicht mehr verstehen, warum ich dieses Lied daheim manchmal auf Repeat gehört hatte.

Die armen Soldaten vom Flughafen in Atlanta

costarica-0101.jpgElf Stunden Flug von München nach Atlanta und jetzt drei Stunden Aufenthalt in der Klimaanlagenluft im Flughafen, bis es nach San José weitergeht. Wir sind überanstrengt, fast verzweifelt, lassen uns zu einem Kaffee bei Starbucks hinreißen und setzen uns auf die Bänke. Zwischen zahlreichen US-Soldaten, die wir nach ein paar Schluck Kaffee realisieren. Glasig schauen einige ins Leere, manche spielen mit starrem Blick am Computer, einer liest ein Pornoheft, ein junger Schwarzer ist mit seinen zwei Kindern und seiner Frau da, die je näher die Verabschiedung naht, immer online casino häufiger in Tränen ausbricht. Ich habe Mitleid. Mit Soldaten. Und irgendwie fühle ich mich jetzt nicht mehr so fertig, es hätte einen schließlich auch weit schlimmer treffen können. Nach zwei Stunden stellen sich die Soldaten zum Check-in an. Es geht nach Leipzig, wohin sie danach müssen, will ich lieber gar nicht wissen.