Der globale Bierfluss - Victor

Victor ist mit Alejandro in Guatemala zur Schule gegangen. Jetzt arbeitet er in Montreal, Kanada, bei der größten Bierfirma der Welt. Karten Online Für Inbev ist er für das Qualitätsmanagement zuständig. Doch wie kann er von Montreal die Reinheit Hunderter Biersorten, die an hunderten Orten in aller Welt gebraut werden, kontrollieren? Ein Ortstermin.

Blogeinträge zu "Montreal"

Patzer

Testleser haben ihn entdeckt: Den Fehler im ersten Heft. Eigentlich ist es mehr eine Unterschlagung denn ein Fehler. Denn wir haben vergessen, die Verbindung von der fünften zur sechsten Geschichte, von Kanada nach Baden-Baden, von Victor Salguero zu Julie Bächle-Picard zu verdeutlichen. Entschuldigung! und hier die Auflösung: Victor schrieb sich nach jahrelangem “soul-searching”, der Suche nach Fragen wie “Was bin ich?” und “Wo will ich hin?”, casino online mit Anfang Dreißig an der McGill Universität in Montréal zu einem zweiten Studium ein, im Fach Lebensmitteltechnik. Dort wollte er auch seine kuturellen Wurzeln pflegen und engagierte sich im SALSA-Club der Uni. Und da traf er Julie Bächle-Picard, nicht zu verwechseln mit seiner heutigen Freundin, die auch Julie heißt. Mit Julie Bächle-Picard war Victor damals richtig dicke und ist es heute noch. Auf den Partys gab es damals eine feste Rollenverteilung: Victor trank Schnäpschen und Julie fuhr den Wagen. Wobei Victor Julie so gut bei Laune hielt, dass sie nicht in Gefahr geriet, einzuschlafen.

Don't mess with Enzo

Das schlechte Wetter, wenn man die Schneemassen in Montréal so nennen will, schlägt offenbar den Kellnern aufs Gemüt. Vielleicht sind sie auch die Chefs in ihren Restaurants, so wie sie sich ins Zeug legen. Viel los ist auf jeden Fall nicht beim Essen. Und damit gehen die Herren in den weißen Schürzen unterschiedlich um.

Im kleinen französischen Restaurant in der Nähe der St Catherine Street, dessen Name mir schon entfallen ist, wird die Höflichkeitsoffensive gefahren: Der Herr will uns alles recht machen, kommentiert, parliert, charmiert, fehlt nur noch, dass er massiert. Geht nicht mehr weg. Nie mehr. Beim Espresso erzählt er schließlich, wie er den Bären ausgetrickst hat, damals, in der Wildnis. Einen riesigen, natürlich.

Ganz anders beim Italiener “Enzo”s” in der Crescent best online casino Street, Downtown Montreál. Immer wieder dringen lautstarke Wutausbrüche aus der Küche, Teller gehen offenbar zu Bruch. Die wenigen Gäste blicken sich peinlich berührt über ihrer Pasta an, als der Chef immer wieder haareraufend durchs Restaurant tigert wie durch einen Käfig. Als es dann ans Zahlen geht und das Trinkgeld nicht gefällt, werden wir selbst zur Zielscheibe der Wut. Und fast aus dem Lokal gejagt. In Schimpf und Schande. Guten Appetit!

Erinnert sich jemand an "Die Daltons im Blizzard"?

So in etwa fühlt sich nämlich der März in Montréal an. Da hat”s gewaltig Schnee - und: Alle reden drüber! Egal, ob im Hotelaufzug, im Deli oder im Taxi: Der Schneesturm ist das Thema der Stunde. Alle Fernsehsender schicken die Ü-Wagen raus und Moderatorinnen online casino im neuesten Winteranorak, die an den Straßenecken aus dem Schnee berichten, knietief drin, mittendrin. Die Teenager auf der Straße tragen trotzdem keine Winterjacken überm Hip-Hop-Outfit. Und in den Schaufenstern hängen die Bikinis.