Francais und Español in Baden-Baden - Julie Bächle-Picard

Victor lernte Julie Bächle-Picard während seines Studiums in Kanada kennen. Die Sprachenexpertin kam damals öfters nach Baden-Baden, um in einem Hotel zu arbeiten. Und blieb, nachdem sie ihren halb paraguayischen, halb deutschen Mann lieben gelernt hatte. Der arbeitet nun seit Jahren als Kofferträger in dem Hotel, während seine Frau Geschäftsleuten Englisch beibringt. Portrait einer globalen Familie mit trilingualen Kindern in Deutschland – doch warum will die Einwanderer-Familie bald nach Paraguay ziehen?

Blogeinträge zu "Baden Baden"

Lukas: Von Tschechien und Libyen zu Herrn Bächle nach Baden-Baden

Neulich erhielt ich folgende Mail von Lukas Adda über seinen humanglobalen Zufall mit Herrn Bächle, dem Mann aus der sechsten Geschichte von Humanglobaler Zufall Vol. 1:

Ich heiße Lukas und bin gerade von meinem dreiwöchigem Trip aus Argentinien zurück gekommen. Ich hatte vor eineigen Monaten schon von der Idee des Humanglobalen Zufalls gehört, doch siehe da: Mittlerweile hat Humanglobaler Zufall hat das Licht der Welt erblickt. Und wie der Zufall nun mal auch so will hat mich neben den spannenden, unterschiedlichen Geschichten aus den unterschiedlichen Ländern, die Story über Herrn Bächle besonders überrascht. Nach dem ich meine ersten Lebensjahre in Tschechien und Libyen verbracht habe, bin ich lange Zeit in Baden-Baden aufgewachsen (das mit dem Kartons ist mir auch ein Rätsel, genauso auch das Gericht “Silz” ;)). Aber nicht nur das … ich habe, in dem von dir erwähnten Brenner’s Park-Hotel & Spa eine dreijährige Ausbildung zum
Hotelfachmann genossen. Während dieser Zeit habe ich natürlich auch Herrn Bächle kennen gelernt. Er war ein zurückhaltender, jedoch immer sehr netter Kollege. Mein Hotel-und Baden-Badenzeit ist jedoch schon sehr lange her und deshalb mich der Artikel besonders gefreut.

Um endlich zum Schluss zu kommen ;). Ein großes Lob auf die erste Ausgabe eines wirklich ausgefallenen Magazins. Der Mix aus fremden Ländern, Kulturen, Menschen und verbunden mit dem roten Faden des Zufalls ist ein sehr spannendes Konzept!!

Baden-Baden

Baden-Baden ist wie eine Ameise. Zum Beispiel die rote Waldameise: Gerne schultert sie andere Insekten mit einem Gewicht von 100 Milligramm - obwohl sie selbst nur zehn Milligramm wiegt. Baden-Baden schultert 800.000 Besucher jährlich, obgleich die Stadt selbst nur 55.000 Einwohner hat. Diese Besucher kommen nach Baden-Baden, um Galopprennen zu besuchen, oder Oldtimer-Meetings, um ihr Geld im Casino zu vermehren oder um, ja!, zu baden eben. Uns fehlte fürs Casino der Schlips, fürs Bad die Badehose und für beides die Zeit. Dennoch, für diese Eindrücke hat es gereicht: Skateboardfahren ist in der ganzen Innenstadt verboten, dafür gibt es in den Restaurants Seniorenteller; und als Reporter sollte man in Baden-Baden vorsichtig sein. Denn wer Stift, Block und dazu eine blaue Jacke trägt, wird in Baden-Baden schnell für etwas ganz Bedrohliches gehalten: eine (männliche) Politesse.