Alltags-Globetrotter - Paul Nordstrom August

Bonjour ’Umanglobaler Zufall

eiffelturmklein.jpgVon Sapporo nach Paris. Von Akemi zu Paul, unserem Protagonisten für die nächste Reportage. Sapporo war überschaubar, naturverbunden, wenig touristisch. Paris ist eine dieser Touristenmetropolen. Schon am Flughafen winken Gesandte von irgendwelchen Reisebüros mit großen Schildern. Auf ihnen steht dann geschrieben „Mr. Shearer“ oder „Senor Casal“ oder „Herr Raufmann“.
Wer nicht in den Genuss des exquisiten Abholservices kommt, der muss vom Flughafen Charles de Gaulle mit dem Zug in die Innenstadt brettern, Fahrtzeit ungefähr 30 Minuten, und schon ist man am Gare du Nord, dem Bahnhof, den wohl viele aus dem Französisch-Schulbuch kennen. Was kennt man noch aus dem Schulbuch? Den Place de la Concorde. Richtig. Und Champs-Élysées. Genau. Und den Eiffelturm natürlich.
Dort tummeln sich die Leute, stehen in vier große Schlangen an und wollen einmal hoch best online casino auf den Turm. Einmal über Paris blicken, sehen, wie sich die Seine durch die Stadt schlängelt, wie die großen Prachtstraßen auf den Arc de Triumphe zulaufen. Und dann geht es auch schon wieder runter vom Turm. Der auf dem Foto ist übrigens der TV-Tower in Sapporo

dilbaklein.jpgUnten lauern die Souvenirverkäufer. Eine große Gruppe aus Senegalesen und Indern dominiert den Markt. Ein freundlicher, wieselflinker, geschäftstüchtiger Inder namens Dilba fängt mich ab, will mir ein Set Postkarten verkaufen. Er beginnt das Verkaufsgespräch: „Five Euros, my friend.“ Meine Antwort: No, thank you.“ Er rennt mir einige Schritte hinterher: „I make you special price, my friend. Four Euros. Really beautiful pictures, my friend. “ Meine Antwort: „No, no. Thank you.“ Er bleibt hartnäckig, tänzelt vor mir rum und schraubt seinen special price auf zwei Euro runter. Ich willige ein – weil die Karten nicht so schlecht aussehen, weil der Verkäufer nett ist und weil ich ihn sonst nie wieder loswerde. Nun habe ich also dieses Set aus 18 Postkarten. Wer eine dieser Karten bekommen möchte, der kann sich ja einfach beim „Humanglobalen Zufall“ melden. Der Erste kriegt den Eiffelturm, der Zweite die Mona Lisa.
pauls-viertel-klein.jpg Unser Protagonist Paul hat mit diesen Sehenswürdigkeiten nicht viel am Hut. Er liebt es, durch sein Viertel (Marais) zu flanieren, zeigt Leckerbissen und einen Kinderspielplatz, auf dem sich die Welt trifft. Was Paul sonst noch so treibt, könnt ihr dann in Volume 2 lesen.

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